Wir waren im Theater!

Am Dienstag, den 5. November 2013, besuchten die SchülerInnen der 4. Klassen das neueröffnete Theater TRIBÜNE in der Eisenhandstraße und sahen das Stück „Meine Freundin Anne“.
Eine Schauspielerin und zwei Schauspieler schlüpften in verschiedene Rollen und erzählten den aufmerksamen ZuhörerInnen über das Leben des jüdischen Mädchens Anne Frank. Sie spielten Szenen aus dem Leben der Familie vor der Flucht und im engen Versteck eines Amsterdamer Hinterhauses. Im Zentrum stand dabei das weltberühmte Tagebuch, das Anne als 13Jährige begonnen und bis kurz vor ihrer Deportation mit 15 geschrieben hatte.(Wögerer Marianne)

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„Bei dem Stück gefiel mir die Denkweise von Anne. Sie war einfach anders als andere Mädchen.“ (Leslie)

„Am meisten hat mich berührt und auch erschreckt, dass Anne mit 15 Jahren ins Konzentrationslager gebracht wurde und dann dort ums Leben gekommen ist.“ (Ramon)

„Die Bilder am Overheadprojektor waren wirklich erstaunlich — wie es früher war, wie es heute ist.“ (Miro)

„Als die zwei sagten, dass sie die Schule vermissen. Das war wirklich erstaunlich für mich, denn in unserer Zeit vermisst fast keiner die Schule so sehr wie die beiden Schwestern im Versteck.“ (Miro)

„Es war richtig, sich dieses Theaterstück anzuschauen, denn jetzt wissen wir, was für Schäden Hitler angerichtet hat: 6 Millionen Juden wurden getötet, vergast… Wir brauchen keine Angst haben, wir werden nicht verfolgt und — das Wichtigste — wir werden nicht getötet.“ (Ismete)

„Es war sehr nett, wie die Schauspieler nach dem Stück versucht haben, unsere Fragen zu beantworten.“ (Seval)

„Ich habe erfahren, dass es heute noch Menschen gibt, die versuchen, den Nationalsozialismus zurückzubringen.“ (Ahmad)

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